LivingKitchen 2017 – Das sind die Trends (Teil 2)

Expertin für Wohnen und DIY, Bloggerin Monika Abts von LadyStil war exklusiv für My Perfect Kitchen auf der Messe LivingKitchen unterwegs und hat die neuesten Trends aus der Welt der Küchen mitgebracht. Schon im ersten Teil berichtete Monika Abts von ihren spannenden Eindrücken. Im zweiten Teil liegt der Fokus ganz klar auf der Vielfalt der Materialien. Und ihr Fazit nach einem Tag auf der Messe macht uns Lust auf mehr: „Sollten Sie zu den Glücklichen gehören, die sich jetzt für eine neue Küche und somit ein neues Ambiente beim Kochen und gemeinsamen Essen entscheiden dürfen, dann steht Ihnen die Küchenwelt also mit tausend Möglichkeiten offen

White White White

 

White White White

Nicht wegzudenken ist und bleibt die Küche in Weiß. Eventuell ist sie sogar noch ein bisschen weißer geworden. Die Kombinationsmöglichkeiten aus Farben und Materialien sind unendlich, wobei heutzutage gerne auf eine komplett weiße Arbeitsplatte zurückgegriffen wird. Veredelungen der Materialien von Arbeitsplatten machen es möglich, dass sie sowohl vor Säuren geschützt sind als auch kratzfester daherkommen. Cosentino bietet z.B. Arbeitsplatten an, bei denen beim Kratzen mit einem Schlüssel nur der Abrieb des Schlüssels selber auf der Arbeitsplatte zurückbleibt. Von Kratzern keine Spur. „Noch weißer als Weiß“ hat man sich auch hier zum Ziel gesetzt und aus dem bestehenden Farbton Bianco Zeus den neuen Farbton Ionic White kreiert. Es gibt quasi keinen Grund mehr, sich nicht für eine weiße, evtl. sogar noch hochglänzende Arbeitsplatte zu entscheiden.

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Kupfer, Gold und Co.

Die Küche erhält Glanz und zwar nicht nur durch intensives Putzen, sondern durch glänzende Materialien wie Kupfer und Gold. Dieser Trend zieht sich übrigens nicht nur durch die             Küchenlandschaft, sondern hat das gesamte Interior eines Zuhauses erfasst. Zu allen Stilen werden diese Glanzpunkte gesetzt. Als Accessoires, wie Lampen, Töpfe, Kannen oder Vasen, werden sie häufig eingesetzt. Wer etwas mutiger ist, der darf auch gerne Abzugshaube, Spülbecken, Armaturen oder gar ganze Küchenfronten in z. B. Kupfer glänzen lassen.

Den Metall-Look findet man aber auch in Arbeitsplatten wieder, die eine gewollte Patina und zum Teil sogar Rost-Effekte erhalten. Hier kann man seinem Geschmack freien Lauf lassen.

Marmor, Beton und Stein

Graue Steinoptik, angelehnt an das Thema „Shades of Grey“. Diese Optik kommt normalerweise bei Arbeitsplatten zum Einsatz. In letzter Zeit sind sie aber immer mehr auch bei Küchenfronten, gerne in Kombination mit Holzelementen, zu sehen. Hier kommen Marmor, Beton oder Stein zum Einsatz bzw. Dekore, die diese imitieren. Oft sind sie robuster und langlebiger und können leichter gepflegt werden, als z.B. echter Marmor. Gerade bei Arbeitsplatten, auf denen auch gerne mal ein Rotweintropfen landet, ein enormer Vorteil. Hier kommt es auf die richtige Veredlung an. Dazu sollte man sich seinen Bedürfnissen entsprechend von einem Fachmann beraten lassen.

Gadgets

Wenn Sie zu den Technik-Freaks gehören, kommen Sie mit Lichtinstallationen, die ihre Küche in wechselnde Farben tauchen, voll auf Ihre Kosten. Soundsysteme, die ganz auf die jeweilige Küchensituation ausgelegt sind, ermöglichen beim Kochen ein einzigartiges Klangerlebnis … mal ganz abgesehen von den Möglichkeiten, die eine Dunstabzugshaube überflüssig machen. Muldenlüfter heißt das Zauberwort.

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