10 Tricks für mehr Platz in der Küche ohne Vornahme baulicher Veränderungen

Silestone Calypso

Silestone Calypso

Bei der räumlichen Gestaltung ist Platzmangel einer der Aspekte, der die meisten Probleme bereitet. Wir leben meist in kleineren Räumen: Unser Schlafzimmer scheint jeden Tag ein bisschen zu schrumpfen, im Ankleidebereich bzw. im Kleiderschrank herrscht das reinste Chaos und in der Küche ist es fast unmöglich, eine einfache Pfanne zu finden oder morgens einen aromatischen Kaffee zu genießen. Jedem, dem es ähnlich ergeht, für den aber ein Küchenumbau nicht infrage kommt, sollte ein paar einfache Tricks zur Platz- und Kapazitätserweiterung berücksichtigen. Dadurch optimiert sich der verfügbare Raum und vergrößert sich seine eigentliche Größe um ein Vielfaches.

1. – Farbe:

Man sollte klare und leuchtende Farben wählen, damit die Küche größer erscheint, wobei Weiß sowie helle Grautöne die besten Alternativen sind. Wenn man seine Küche nicht rundum sanieren will, kann man einfach nur die Vorderseite der Schränke und Schubladen sowie einige Wände umstreichen. Das gilt auch für die Fliesen, für die aber eine spezielle Farbe verwendet werden muss. Zum einen entsteht dadurch der Eindruck von mehr Platzfreiheit, zum anderen erhält die Küche so auf einfache, schnelle und günstige Weise ein ganz neues Aussehen.
Sollte die Küche einem so etwas zu traurig oder monoton erscheinen, kann man einige farbige Ergänzungen und kleine bunte Details – wie z. B. Zubehör, Küchenutensilien, Lampen usw. – hinzufügen.

Dekton-Halo

2. – Reduzierte Materialvielfalt

Wenn man will, dass die Küche größer ausschaut, muss man sich bei der Verwendung unterschiedlicher Materialien einschränken. Der Einsatz weniger Materialien fördert das Gefühl räumlicher Kontinuität und vermittelt einen größeren und ordentlicheren Eindruck.
Arbeitsfläche und Stirnseite sollten aus dem gleichen Material sein. Fällt die Entscheidung dabei z. B. auf ein Modell in hellen Silestone-Tönen wie Iconis White, Montblanc, Ariel oder Lagoon o. ä., ist das Endergebnis eine größer und heller wirkende Küche.
Wählt man jedoch ein Material, das sich auch als Bodenbelag nutzen lässt (wie das von der Firma Dekton, ein Spezialist für ultrakompakte Oberflächen), erzielt man sogar einen doppelten Effekt.

3. – Vertikale Raumnutzung:

Bei kleinen Räumen ist es erforderlich, die Höhe der Wände zu Aufbewahrungszwecken zu nutzen. Steht eine Sanierung der Küche an, sollte man sich für deckenhohe Module entscheiden. Ist die Küche hingegen bereits fertig, bietet sich die Verwendung von Körben und Kisten an, die in die Freiräume – beispielsweise in die Bereiche über hohen Schränken und dem Kühlschrank – passen.
In einer rustikalen oder traditionellen Küche kann man diese außerdem mit Inhaltsetiketten versehen. Auf diese Weise lässt sich alles leichter finden und das Gesuchte auf einen Blick entdecken.

4. – Leisten sind praktisch

Die typischen Leisten der niedrigen Küchenmodule können mit Schubfächern zur Aufbewahrung von allen möglichen, wenig genutzten Geräte versehen werden.

5. – Griffe kann man vergessen

Schränke und Schubladen, die sich durch Druck oder mit dem Fingernagel öffnen lassen und über keine sichtbaren Griffe verfügen, sorgen ebenfalls für einen großzügigeren Eindruck.

6. – Mini-Haushaltsgeräte

Für besonders kleine Küchen sollten auch kleine Haushaltsgeräte, die sich dem Umfeld anpassen, ausgewählt werden: Ein 40 cm breiter Geschirrspüler gewährt z. B. auf beiden Seiten Schränken und Schubladen 20 cm mehr Platz.

7. – Der Arbeitsbereich – ein Muss

Sogar in Mini-Küchen lässt sich ein kleiner Arbeitsbereich einrichten. Dafür ist nur die Anbringung eines schmalen 35 cm tiefen und 60 cm breiten Bretts und ein Hocker nötig. Auf diese Weise kann man in der Küche auch gleichzeitig jeden Tag frühstücken und sein Essen genießen.

Auf jeden Fall muss der Umfang der Küche respektiert werden. Sollten nur ein paar Meter zur Verfügung stehen, lohnt sich nicht der Versuch, einen großen Arbeits- bzw. Essbereich dort unterzubringen. Vor einer Unterteilung ist es nötig, die Form der Küche zu berücksichtigen. Im Falle einer engen und langen Küche sollten die Elemente mit einer rechteckigen Verlaufslinie installiert werden. Bei einer quadratischen Küche, ist es erforderlich, den Umfang optimal auszunutzen. Kleiner Tipp nebenbei: In den meisten Fällen sind die einfacheren Lösungen immer die besseren und effektivsten.

8. – Durchgehende Raumgestaltung

Eine der wirksamsten Schlüsselfunktionen für eine größere Küche besteht in der Beseitigung von Hindernissen und Wänden zur Schaffung durchgehender Räumlichkeiten. In diesem Falle kommt man um Bauarbeiten allerdings nicht herum. Solche lassen sich aber vermeiden, indem man Klapp- durch Schiebetüren ersetzt oder sie ganz herausnimmt. Dadurch entsteht eine Verbindung zwischen zwei Räumen und die Küche erscheint größer.

Silestone – Snowy Ibiza

Silestone – Snowy Ibiza

9. – Minimalistische Fenster

In Küchen mit kleiner Abmessung verzichtet man am besten auf Vorhänge. Normalerweise tragen sie zu einer gemütlichen Atmosphäre bei, doch in einem kleinen Umfeld wirken sie eher platzreduzierend. Deshalb ist es besser, sehr einfache Gardinen zu verwenden oder die Fenster ganz und gar freizulassen – zumal wenn man einen schönen Ausblick hat. Damit erreicht man, dass die Küche weiträumiger wirkt.

10. – Nichts in der Küche stehenlassen

Ordnung ist einer der ausschlaggebenden Faktoren, damit die Küche größer erscheint. Es muss nichts auf der Arbeitsfläche zu sehen und immer alles gut geordnet sein. Die Kapazität des Inneren von Schränken und Schubladen sollte man maximal ausnutzen und die Küchengeräte mithilfe von praktischen unterteilten Regalen und Körben ausnutzen.

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